Whitepaper
Ein Whitepaper ist das Gründungsdokument eines Blockchain-Projekts: Es beschreibt Problem, Lösung, Technik und Verteilung der Token.
Einfach erklärt
Bevor ein Projekt startet, veröffentlicht es in der Regel ein Whitepaper. Darin steht, welches Problem gelöst werden soll, wie die Technik funktioniert, wer das Team ist und wie viele Token es geben wird.
Das berühmteste Whitepaper ist das von Bitcoin: neun Seiten, 2008 veröffentlicht. Viele spätere Papiere sind dagegen eher Marketingbroschüren. Die Qualität schwankt enorm.
Aus der bekannten Welt
Der Wertpapierprospekt bei einem Börsengang, allerdings ohne Prüfung durch eine Aufsicht. Wer investiert, muss die Angaben selbst hinterfragen.
Ein Beispiel
Seit der EU-Verordnung MiCA müssen Herausgeber vieler Krypto-Token in der EU ein standardisiertes Whitepaper mit Pflichtangaben veröffentlichen, ähnlich einem Basisinformationsblatt.
Warum das wichtig ist
Ein Blick ins Whitepaper trennt Substanz von Hype: Gibt es ein klares Problem, eine nachvollziehbare Lösung und eine faire Token-Verteilung? Fehlt eines davon, ist Vorsicht angebracht.
Zum Weitersagen
„Das Whitepaper ist der Prospekt eines Krypto-Projekts. Wer es nicht liest, kauft die Katze im Sack.“
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