21X erhält EU-Lizenz für Blockchain basierte Handelsplattform
Am 3. Dezember 2024 hat das Frankfurter Fintech-Unternehmen 21X die Lizenz von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) erhalten, um ein Blockchain basiertes Handels- und Abwicklungssystem für tokenisierte Wertpapiere zu betreiben. Diese Genehmigung, erteilt im Rahmen des EU-DLT-Pilotregimes, markiert einen bedeutenden Schritt für die Integration von Distributed-Ledger-Technologie (DLT) in die regulierten Finanzmärkte Europas.
Was ist die Neuigkeit?
Die Lizenz ermöglicht es 21X, eine vollständig regulierte, blockchainbasierte Plattform für den Handel und die Abwicklung von tokenisierten Finanzinstrumenten zu betreiben. Mit dieser Plattform, deren Start für das Jahr 2025 geplant ist, wird es institutionellen und privaten Anlegern möglich sein, tokenisierte Wertpapiere mit dem gleichen Maß an Vertrauen, Sicherheit und Compliance wie auf traditionellen Märkten zu handeln und abzuwickeln. Durch die Nutzung von DLT werden Handels- und Abwicklungsprozesse effizienter gestaltet, Intermediäre reduziert und Transaktionen schneller und kostengünstiger abgewickelt.
Strategische Partnerschaft mit Chainlink
Um die Zuverlässigkeit und Interoperabilität der Plattform zu stärken, hat 21X eie strategische Partnerschaft mit Chainlink geschlossen. Chainlink stellt verlässliche Oracle-Dienste bereit, die es 21X ermöglichen, präzise Preisdaten für die auf der Plattform gehandelten tokenisierten Vermögenswerte zu integrieren. Zusätzlich ermöglicht Chainlinks Cross-Chain Interoperability Protocol (CCIP) den Zugang zu Vermögenswerten auf verschiedenen Blockchains.
Wissenswertes:
Das EU-DLT-Pilotregime, das im März 2023 in Kraft trat, bietet eine experimentelle Regulierungsumgebung für den Einsatz von Distributed-Ledger-Technologien im Finanzsektor. Im Vergleich zu herkömmlichen Lizenzen senkt das Regime regulatorische Barrieren, indem es beispielsweise Ausnahmen von bestimmten Anforderungen der EU-Verordnung über Wertpapierdienstleistungen zulässt.


